WM-Generalprobe

Die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport hat mit einem Pilotprojekt Richtung WM 2015 die deutschen Ponyfahrer unterstützt.

Das Team der Pony Fahrer auf dem CAIP Breda 2014, Foto Peter Tischer

Das war eine Premiere und die ist voll gelungen. Zum ersten Mal hatten die deutschen Ponyfahrer die Chance: Sie reisten zur Generalprobe für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Bundestrainer Peter Tischer ist mit neun Gespannen zum internationalen Fahrturnier ins niederländische Breda, dem WM-Ort 2015, gefahren und kam mit wichtigen Erkenntnissen zurück: „Breda ist ein Riesen-Turnier. Da gibt es alles: Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Kinderprogramm, alles. Da fährt man in einer Art Hexenkessel – 30 Meter links vom Fahrplatz waren die Ponyspiele, auf der anderen Seite die Dressur. Das war für uns sehr wichtig zu sehen, wie die Pferde in diesem Umfeld reagieren.“

Die neun Gespanne wurden über einen eigenen Sichtungsweg für Breda ausgesucht – fast wie vor einem richtigen Championat. „So mussten die Fahrer schon etwas unter Druck fahren und wir konnten beobachten, wie sie das machen.“ Gerade für Neulinge in der internationalen Szene wie die Einspänner-Ponyfahrerinnen Marlena Brenner und Sandra Schäfer oder den Pony-Vierspännerfahrer Michael Bügener bedeutete diese Generalprobe ein Stück wichtiger Erfahrung mit Blick auf kommende Championate. „Gerade die noch etwas unerfahrenen Fahrer wissen jetzt noch besser, was sie erwartet“, erklärt Tischer. „Und es ist wichtig, sich auch schon mal den internationalen Richtern zu zeigen. Man muss sich ja hocharbeiten.“

Mit einer zweckgebundenen Spende konnte die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport die Ponyfahrer bei ihrer WM-Generalprobe unterstützen. „Das hat unheimlich geholfen“, freut sich Tischer. „Mit diesem Geld konnten wir Nenngelder und Stallungen bezahlen. Das war für uns klasse, denn eine Finanzierung des zusätzlichen Aufwands durch die Fahrer selbst stößt an ihre Grenzen.“

(Kim Kreling)

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