Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport (Hamburg)

Bild zum Finale 2014

28.05. bis 01.06.2014 - Deutsches Spring- und Dressur-Derby
Bild zum Download zur honorarfreien Verwendung unter Angabe des Fotografen: Karl-Heinz Frieler

 U25-Springpokal-Hamburg_Sieger Denis Nielsen mit Cashmoaker Foto Karl-Heinz Frieler.zip

Pressemitteilung zum Finale 2014

Hamburger Derby: Denis Nielsen gewinnt "Deutschlands U25 Springpokal"

Hamburg (fn-press). Premiere gelungen: "Deutschlands U25 Springpokal" der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter, Gestüt Drei Eichen in Königslutter, fand beim Hamburger Derby-Turnier seinen hochklassigen Abschluss. Sieger Denis Nielsen darf sich nun auf seinen Start beim CHIO Aachen freuen.

Seinen ersten Sieg in einem Drei-Sterne-Springen feierte der 24-jährige Denis Nielsen gleich auf einem der prominentesten Plätze der Welt: Im Finale von „Deutschlands U25 Springpokal“, das nach den Stationen in Braunschweig, Mannheim und Balve seinen diesjährigen Abschluss in Hamburg fand, zeigte der Pferdewirt mit dem achtjährigen Calido-Sohn Cashmoaker erstklassige Leistungen. Das Stechen absolvierte das Paar in fehlerfreien 42,458 Sekunden. „Das war ein super Erlebnis, hier auf dem großen Derby-Platz zu reiten. Und jetzt darf ich nach Aachen, davon träumt ja jeder Reiter“, sagte er Pferdewirt, der seit sieben Jahren auf Gestüt Sprehe in Löningen tätig ist.

Der Sieg im Finale ist in der Tat mit einem besonderen Bonbon verbunden. Zu „Deutschlands U25 Springpokal“ zählen nämlich nicht nur die vier Topturniere. Das Förderkonzept der Serie schließt zugleich den Startplatz für den Sieger beim CHIO Aachen ein. Außerdem werden vier der Finalisten für den Nationenpreis in Budapest nominiert und zuvor von Co-Bundestrainer Heiner Engemann in einem Lehrgang auf Gestüt Drei Eichen als Team „eingeschworen“.

Bundestrainer Otto Becker zog ein rundum positives Fazit. „Wir haben tollen Sport gesehen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass sich auf diesem anspruchsvollen Platz und in diesem wirklich schweren Springen gleich neun Starter fürs Stechen qualifizieren. Das spricht für die Qualität der Reiter und lässt uns für die nächsten Jahre hoffen.“ Schon im Interview vor Prüfungsbeginn hatte Becker die Notwendigkeit betont, große Anstrengungen in der gezielten Förderung des Nachwuchses zu unternehmen. „Die jetzigen Spitzenreiter wie Ludger Beerbaum oder Meredith Michaels-Beerbaum werden nicht ewig weitermachen.“

Garantiert weitermachen werde die Platzierten des U25-Finales: Henry Vaske, der im vergangenen Jahr in der Altersklasse der Jungen Reiter an der Europameisterschaft teilnahm, ritt auf Platz zwei. Im Sattel des zwölfjährigen Oldenburgers Quinaro meisterte der 21-Jährige aus dem südniedersächsischen Halen das Stechen ohne Abwurf, aber minimal langsamer als der Sieger in 42,89 Sekunden. Platz drei sicherte sich Laurenz Buhl (21), der von Dietmar Gugler in Pfungstadt trainiert wird, mit dem französischen Hengst Roi de Berg. Die Zeit von 39,06 Sekunden hätte für den Sieg gereicht, aber das Paar kassierte einen Abwurf. Auf den weiteren Plätzen: 4. Gerrit Schepers mit Caroll (4/39,84), 5. Jana Wargers mit Cornet’s Dream (4/40,6), 6. Vanessa Borgmann mit Come to win (4/41,47), 7. Jan Wernke mit Forry de Luxe (4/41,8), 8. Pia Reich mit Charmonie (4/45,1) und 9. Jens Christ mit Acorat (8/45,4).